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29. Juni

Ihr Lieben,

 

weil sie uns in den letzten Tagen mit ihren wärmenden und gemütsaufmunternden Strahlen so wundervoll verwöhnt hat und ich sie morgen bestimmt vermissen werde --- unsere liebe Sonne (zumindest laut "unserem" Wetterbericht wird sie sich in den nächsten Tagen erst mal verstecken), gibt es heute ein Bild von Sonja, der kleinen Sonnenelfe. Auch sie ist vollständig aus Merinowolle und Seide nass gefilzt und hat schon vor zwei Wochen ein liebevolles neues Zuhause im tiefen Erzgebirge gefunden. Da dort der Winter immer länger und der Sommer kürzer ist, kann das Sonnenelfchen bestimmt gerade an den kalten und verregneten Tagen sonnige Wärme in Menschenseelen zaubern.

 

Ich möchte gleich noch die Gelegenheit nutzen und euch herzlich zum Sauwaldfest am Sonntag, den 3. Juli, einladen. Ich bin immer noch fleißig am nähen, aber auch jetzt schon von einer schönen Puppenschar umgeben, was für mich immer etwas ganz besonderes ist und ja nur kurz vor einem Markt vorkommt. Ihr könnt euch das muntere Geplapper in meiner Werkstatt gar nicht vorstellen oder doch?:-))

 

Herzlich,

eure Sanne

EinladungSauwaldfest
Sonnenelfe
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kleines Schlunzbild...

Sonnenelfe Sonja, ca. 25 cm groß und vollständig nass gefilzt, mit beweglichen Gliedern

21. Juni

Ihr Lieben,

die Geschichte von den drei Emils habe ich euch ja noch nicht zu Ende erzählt. Von dem Starenjunge Emil hatte ich schon ein wenig berichtet, aber was ist eigentlich nun aus ihm geworden, denn eine Vogelmama, nein, die konnte ich leider nicht mehr sein... Die Kinder hatten ihn seit Samstag früh halb sechs fleißig gefüttert (solange hatte Emil ruhig geschlafen), ein Nest hergerichtet, einen Käfig ausgebaut und "gemütlich" gemacht und den ganzen Tag über hüpfte Emil munter umher, fraß alle halbe bis eine Stunde und trank. Dann, am späten Abend, wurde er auf einmal ganz schwach, fiel um und drehte nur noch ab und zu sein kleines Köpfchen zu uns. Hatten wir ihm zu wenig zu fressen gegeben oder gar zu viel? War es vielleicht nicht das richtige oder war`s ihm zu kalt oder alles viel zu aufregend? Jedenfalls weinten Tilman, Wenzel und Heinrich bitterlich und mir standen auch schon Tränen in den Augen. So ein armes kleines Ding!! Wir wollten ihm doch helfen! Als letzten Ausweg hat mein Mann Emil zurück ins Nest gesetzt. Wahrscheinlich ist das alles gar nicht richtig, aber es war wohl Emils letzte Chance. Als die Eltern wieder zum Nest geflogen kamen, ging ein großes Gezeter los. Sie haben sich beide furchtbar aufgeregt. Klar, wie können wir auch einfach so an ihr Nest gehen! Aber nach einer Weile haben sie sich zum Glück beruhigt und ihre Kinder weitergefüttert. Voller Sorge sind wir natürlich immer wieder mal zum Baum gegangen, ob Emil wieder aus dem Nest geschubst wurde. Aber das wurde er nicht und deshalb haben wir nun die große Hoffnung, dass er wieder angenommen wurde.

 

Es wird mal wieder deutlich, dass sich die leiblichen Eltern am besten um ihre Kinder kümmern können, meistens jedenfalls. Wir Menschen können viel falsch machen und tun es ja leider auch andauernd, wenn wir in natürliche Kreisläufe eingreifen. Wir wünschen Emil sehr, dass er sich wieder erholt hat und irgendwann fliegend das Nest verlassen kann.

 

Emil Nummer eins --- und manchmal nennen wir ihn aus Spaß tatsächlich so --- ist unser Sohn Tilman, denn er spielt den Emil aus "Emil und die Dedektive". Das Theater-Stück mit Gesang wird seit einiger Zeit auf der Küchwaldbühne (einer Freilichtbühne) in Chemnitz aufgeführt. Viele Kinder und Erwachsene machen mit und gestalten ein richtig schönes Familienprogramm. Unter www.kuechwaldbuehne.info könnt ihr die weiteren Termine erfahren. Alle Rollen sind zwei- bis dreifach besetzt, sodass die Aufführungen jedes Mal ein bisschen anders sind und alle Schauspieler ein paar Mal zu sehen sein werden. Wir waren sehr beeindruckt, was der Verein dort auf die Bühne gestellt hat und man merkte das Engagement der Spieler, Sänger und aller Beteiligten, wozu ja auch ein bisschen die Eltern gehören, die dafür sorgten, dass die Kinder an den vielen Proben, oft auch am Wochenende, teilnehmen konnten. Gerade für Eltern, die wie wir von außerhalb kommen, war das nicht einfach zu organisieren. Aber der ganze Aufwand hat sich gelohnt! Es ist toll, was die Schauspieler zeigen und gerade die Gesangsstücke machen die Aufführung so schön, abwechslungsreich und interessant. Wenn ihr Zeit und Lust habt, schaut euch das Stück doch mal an, aber denkt bitte an eine warme Decke! Neben "Emil und die Dedektive" gibt es auch noch "Momo" und andere Theaterstücke zu sehen.

 

Ja, und Emil Nummer zwei könnt ihr etwas weiter unten sehen. Er darf in ein paar Wochen ganz oben auf einer Schultüte sitzen, aber vorher wird er erst noch "verwandelt"...

 

Viel Freude mit den Bildern wünscht euch

herzlich

eure Sanne

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Sina, 50 cm groß, für meine Nichte Astrid

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hier im Kleiderset 3 mit gefilztem Elfenhut...

... und da trägt Sina das Kleiderset 1 mit Rüschensaum

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Emil, 40 cm groß und Tim, 23 cm groß

 

Diese beiden Jungs waren ein Puppenwunsch für ein Geschwisterpärchen. Sie tragen geborgte Kleider von zwei Puppenkindern, die ich für meinen Marktstand zum Sauwaldfest genäht habe. Emil und Tim werden von der Mama des Geschwisterpärchens selber eingekleidet und wenn ich euch sage, dass für die "Verwandlung" zerschlissene Hosen, Kopftücher und ein Pferdeschwanz wichtig sind, könnt ihr dann erraten, was aus den beiden werden soll?

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Szene im Zug nach Berlin aus "Emil und die Dedektive"

kleiner Zippel

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hier ein Größenvergleich: Sina (50cm groß) und Wilhelmine (40 cm groß)

Ich staune selber immer wieder, wie groß doch der Unterschied zwischen diesen beiden Puppengrößen ist

20. Juni

Holunderblütenfest

 

Ihr Lieben, da mir heute leider die Zeit fehlt, möchte ich euch zunächst mit einem Bilderpotpourri vom Holunderblütenfest "vertrösten". Es war wunderschön!!! Und das Wetter zum Glück viel besser als angekündigt! Viele Leute sind gekommen und haben sich das fantastische Essen schmecken lassen: von Wiesenbärenklausuppe, über Erdbeerkuchen, Salat, Gundermann-Rhabarber-Kompott bis zu herrlicher Holundertorte und leckeren Pesti auf Brot u.v.m. --- es war für jeden Geschmack etwas dabei. Unsere Kinder waren den ganzen Tag "räubern", haben sich in den Büschen Buden gebaut, Ritter gespielt und sind mit dem tollen Floß vom Jobst über den kleinen See gefahren. Natürlich gab es auch ein Lagerfeuer und urig-erzgebirgische Musik. Es ist jedes Mal von neuem bewundernswert, was unsere Freunde mit ihren Helfern auf die Beine stellen, so dass viele Menschen einen so schönen Tag erleben können. Herzlichen Dank an euch alle!!

 

Morgen dann gibt es die Geschichte von den drei Emils sowie viele neue Puppenbilder...

Herzlich

eure Sanne

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18. Juni

Lauter Emils

 

Ihr Lieben, gestern nachmittag ist ein kleines Kerlchen zu uns geflogen (fast im wahrsten Sinne des Wortes nur eben noch nicht ganz) und hat seit dem unser Leben so ziemlich auf den Kopf gestellt... Er ist ein zartes fiepsendes Starenjunges namens Emil. Nachdem er sich zunächst unter unserem alten Bienenhäuschen verirrt hatte, verhedert in lauter Spinnenweben, war es schwer, ihn dort wieder hervor zu bekommen. Während wir ihn es alleine versuchen ließen, standen wir "Katzenwache" und haben jede Katze, die sich in unseren Garten schleichen wollte, weggescheucht. Das arme Ding wäre ja ein gefundenes Fressen gewesen, aber wir konnten es nicht übers Herz bringen, der Natur freien Lauf zu lassen. Irgendwann hüpfte es wieder auf der Wiese herum. Seine Mama kam sogar mal kurz vorbei, aber sie kümmerte sich dann nicht mehr um ihn (hat ja auch noch genügend zu tun mit den anderen Vogelkindern im Nest). Tja, was nun? Bald saß es in Wenzels oder Tilmans Hand und sie wollten es unbedingt mit hineinnehmen und sich um ihn kümmern. Federn hat Emil ja schon einige, aber auch noch ein paar kahle Stellen hier und da und fliegen kann er eben auch noch nicht... Als mein Mann spät abends nach Hause kam und sich den kleinen Kerl anschaute, meinte er, er könne es schaffen, denn so klein ist er ja nicht mehr und wenn wir ihn regelmäßig füttern... Georg hat als kleiner Junge mehrere Vogelkinder groß gezogen, Nester und Käfige für sie gebaut, bis sie groß genug waren und fliegen konnten.

 

Heute vormittag haben unsere Jungs mit ihrem Papa dann ein Nest hergerichtet, das aus einer Tonschale besteht mit einem warmen weichen Tuch darin und Krepppapier (welches natürlich häufig gewechselt werden muss) und noch einen Vogelkäfig gebaut. Wir hatten doch irgendwo auf dem Dachboden einen alten Wellsittichkäfig liegen... ah, da ist er ja!! Und dafür brauchten sie noch einen Boden, denn der fehlte und Tücher ringsherum, um es etwas "gemütlicher" zu machen.

 

Zum Glück gibt es im Internet ein paar hilfreiche Seiten, wie z.B. wildvogelhilfe.org, auf der alles wichtige drinnen steht, wie man sich um die Vogeljungen kümmern muss. Ich hoffe ganz sehr, dass wir ihn "durchkriegen". Jedenfalls ahnt ihr sicherlich, womit ich in den nächsten Tagen beschäftigt sein werde, zumindest den halben Tag lang... Unsere Jungs kommen ja erst Nachmittag aus der Schule heim, da werde ich jetzt wohl einige Zeit Vogelmama sein... Wie wir dem Kleinen das Fliegen beibringen sollen, darüber mache ich mir lieber noch keine Gedanken. Vielleicht steckt das in einem Vogelkind ja einfach so drin, dass es dann von alleine fliegen kann? Aber jetzt geht es erst einmal um die Futtersuche. Unser Garten hat ja zum Glück viele Beeren zu bieten und auch Regenwürmer und Insekten. Wasser bekommt er mit einer kleinen Spritze eingeflößt. Ja, soweit zum ersten Emil, auch wenn das kleine Starenjunges diesen Namen als dritter bekam. Es gibt also irgendwie noch zwei weitere Emils. Der eine hat was mit unserem Großen zu tun und der andere, ja, na klar, ist ein Puppenjunge, aber davon erfahrt ihr am Montag.

 

Herzlich

eure Sanne

 

PS: Auch wenn der Wetterbericht alles andere als rosig aussieht, sehen wir uns vielleicht morgen in Wiesa? Es lohnt sich allein schon wegen dem leckeren Essen dorthin zu kommen und das kann man ja genießen, egal ob es regnet oder die Sonne scheint...

Emil

Emil, das kleine Starenjunge

16. Juni

Schatzkiste schon wieder leer???

 

Ihr Lieben, da Hans und Grete sooo schnell Eltern gefunden haben, wartet heute gleich noch ein Puppenkind in meiner Schatzkiste auf ein neues Zuhause. Hört ihr das leise Flügelschwirren? Vielleicht darf sich der kleine Kerl ja schon bald auf den Weg zu deinem Kind machen oder zu dir selbst als Mama oder Papa?

 

Viel Freude beim Stöbern wünscht euch

ganz herzlich

eure Sanne

15. Juni

Naschgarten

 

Ihr Lieben, im Moment wünsche ich euch allen einen Naschplatz vor dem Haus!! Jedes Mal, wenn ich in den Garten gehe, kann ich irgendwas schönes pflücken oder sammeln und schon habe ich wieder eine Handvoll herrlich süßer Kirschen, Erdbeeren und Himbeeren, auch manche Rosenblätter haben ein ganz zartes süßliches Aroma. Unsere Obst- und Salatschalen sind im Moment immer kunterbunt und schmecken so richtig lecker. Es wäre natürlich schön, wenn man das ganze Jahr über so toll ernten könnte. Andererseits macht gerade der Jahreszeitenwechsel den Reiz aus und hat ja jeder Monat, jede Jahreszeit ihre Besonderheit und verschiedenen Früchte zu bieten.

 

Wie viel das im Moment ist, davon könnt ihr am Sonntag in Wiesa einen Eindruck bekommen, denn Wald- und Wiesensalate, Kräuterbuffets, verschiedenste Fruchtlimonaden, Wildpflanzengerichte und herrlichste Kuchen sind die Spezialitäten von Familie Nahrwold, unseren Freunden, die ganz abgelegen auf ihrem Hof im Erzgebirge eine Heilpflanzenschule und Naturheilpraxis betreiben. Wenn ihr aus der Nähe kommt, kann ich euch nur empfehlen, euch diese Köstlichkeiten sowie interessanten Vorträge zum Holunderblütenfest nicht entgehen zu lassen. Dazu gibt es nette Musik und einen kleinen Handwerksmarkt mit Genähtem und Gefilztem sowie aus Naturprodukten hergestellte Nahrungsmittel. Ich werde die Gelegenheit u.a. auch dazu nutzen, meinen Vorrat an getrockneten Früchten vom Apfelring wieder aufzufüllen. Und ganz sehr freue ich mich auf einige "bekannte Gesichter", nette Gespräche und den Austausch mit den Kunsthandwerkern.

 

Heute nun ist das Puppenkind für meine Nichte Astrid auf die Reise gegangen und es war wieder etwas ganz Besonderes für mich, ihr ein ganz großes Puppenmädchen zu nähen. Wie viel größer ein 50 cm großes Puppenkind ist, sieht man eigentlich erst, wenn man ein kleineres dazu setzt. Auf einmal wirkt das sonst so große Puppenkind in der 40 cm Größe so viel kleiner und zarter. Bald gibt es Bilder davon, doch zunächst darf sich erst mal meine Nichte zu ihrer Kommunion am Sonntag darüber freuen...

 

Ich wünsche euch einen wunderschönen Tag heute und wer mag, kann ja mal in die Schatzkiste schauen, denn es sitzt ein hübsches Puppenpärchen namens Hans und Grete darin und die beiden warten schon ganz aufgeregt auf ihre Puppeneltern...

 

Herzlich,

eure Sanne

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bunte Obst- und Salatschälchen aus unserem Garten

9. Juni

Ihr Lieben,

 

nun ist schon wieder so viel Zeit seit meinem letzten Eintrag vergangen, aber es liegen ja auch sehr ausgefüllte Tage hinter uns, wie sollte es da anders sein:-)) Um viele schöne Erlebnisse sind wir reicher geworden und zwischenzeitlich hat sich sogar mein Lebensbaum schon um einen Jahresring erweitert...

 

Da war zunächst das Wollefest bei herrlichstem Sonnenschein. Viele Besucher sind gekommen von überall her aus Deutschland und sogar noch weiter weg. Es gab wieder wunderschöne Begegnungen, Gespräche mit bekannten und unbekannten Leuten, tolle in allen Regenbogenfarben handgefärbte, gesponnene, verstrickte Wolle, Gefilztes, Geformtes und Genähtes. Wieder einmal hat sich das Team vom Strickcafé viel Mühe gemacht und alles wunderbar organisiert und vorbereitet. Wir Händler haben uns wohlgefühlt und hatten Spaß beim Verkauf und Austausch untereinander (liebe Kerstin, Anke, Conny, Linda und Bärbel --- schön war`s wieder mit euch!!!). Am tollsten war für mich, dass ich der Begegnung von der kleinen Vanessa mit ihrem rosa Püppchen zusehen durfte. Es wurde so herzig von ihr empfangen und sofort lieb gewonnen. Ein ganz berührender Moment war das! Wie das kleine Mädchen ihr kleines Püppchen mit sich trug und vielmals küsste, davon haben mir hinterher noch mehrere Besucher erzählt, wie berührt auch sie von dem Anblick waren. Einen schöneren Dank kann es für mich als Puppenmacherin nicht geben.

 

Wenn ihr mögt, schaut doch mal unter www.leipziger-wolle-fest.de, da könnt ihr einen guten Einblick bekommen in das bunte Marktgetummel. Leider habe ich versäumt, Fotos zu machen. Ich habe mich einfach an all den Farben und Menschen erfreut und nicht an meine Kamera gedacht:-))

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Tina, 28 cm groß

Laura, 28 cm groß

Lotta, 28 cm groß

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Lappenpuppen Zippel für die Kleinsten

Püppchen in rosa, 20 cm groß

kleines Mädchen im Filzbett

Dafür kann ich euch ein paar Bilder von Coburg zeigen, denn dort waren wir von Mittwoch bis Sonntag gewesen. Genauer gesagt sind wir nach Neustadt bei Coburg gefahren zum großen Puppenfestival. Ich bekam dort zum ersten Mal die Gelegenheit, meine Filzfiguren in einer Puppenausstellung des Verbands europäischer Puppenkünstler auszustellen. Dabei bin ich um viele Erfahrungen reicher geworden und habe einige sehr nette und tolle Künstlerinnen kennen gelernt. Am schönsten war es wieder bei meiner lieben Puppenfreundin Anne, ihrem Mann, dem kleinen Pelle und Freundinnen am Stand. Auch mit Elke, einer Puppenmacherin aus Saalfeld, die ich schon letztes Jahr zum Festival kennenlernte, konnte ich mich wieder austauschen und wir beide hatten ebenfalls viel Spaß zusammen.

 

Von unserer Ferienwohnung aus bei der netten und sehr gastfreundlichen Familie Friedrich sind wir am Samstag zur Coburg-Veste gewandert, vorbei an blühenden Mohnwiesen, durch frisches Waldgrün und begleitet von allerlei Pflanzendüften und Vogelgesang. Als kleine Verstärkung konnten wir zwischendurch ein paar Walderdbeeren naschen.

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meine vollständig und sehr aufwendig nass gefilzten Figuren und Puppen:

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"Luise auf der Wiese" und "Pierre mit seinem Bär", jeweils 38 cm groß und in einem Stück gefilzt (mit "geschlechtsspezifischen" Details)

Lucy mit Jasper, 45 cm groß

Unser Garten macht uns im Moment sooo viel Freude: die blühenden und duftenden Rosen, unser Kräuterbeet, die leckeren Walderdbeeren und die "normalen", die ersten süßen Kirschen, einfach alles was wächst, reift und gedeiht. Dazu die Bienen, Hummeln und Schmetterlinge, die Vögel mit ihren Liedern... --- ach, genau das habe ich mir immer gewünscht!!! Und als wir vor bald 4 Jahren aufs Land gezogen sind, haben wir unser kleines Bullerbü endlich gefunden.

 

Jeden Tag sammle ich unseren Salat auf der Wiese und im Kräuterbeet: Löwenzahn, Spitzwegerich, Frauenmantel, Gänseblümchen, Taubnessel, Borretsch, Giersch, Brennessel, Schnittlauch, Zitronenmelisse, Pfefferminz, Salbei und Rosmarin. Auf die Ringelblumen-, Kornblumen- und Borretschblüten muss ich noch ein wenig warten, solange helfe ich mir mit getrockneten Blüten aus, die den Salat so schön bunt machen. Dazu ein paar Tomaten (im Moment noch aus dem Bioladen, aber unsere Pflanzen werden auch bald viele Früchte tragen), Zwiebel, Olivenöl, einige Holunderblüten und ganz klein geschnittene Erdbeeren --- einfach köstlich!! Auch die ersten Kräuter für unseren Tee im Winter sind getrocknet und verpackt und natürlich haben wir wieder einen kleinen Vorrat an Hollunderblütensirup eingekocht, der an heißen Tagen so wunderbar erfrischend ist.

 

Den Garten brauche ich im Moment auch als Ausgleich, denn ich stecke schon wieder richtig im "Nähfieber" und arbeite nun an den vier Junipuppenwünschen. Und dann sind auch schon wieder Vorbereitungen für die nächsten Märkte an der Reihe. Grad in den letzten Tagen sind viele Mails bei mir eingetroffen und ich bemühe mich natürlich, mit allem hinterher zu kommen. Wie immer gilt, bitte geduldig mit mir zu sein.

 

Ich wünsche euch allen eine wunderschöne Zeit in euren Gärten oder an sonstigen erholsamen Plätzen!

 

herzlich,

eure Sanne

 

PS: In den nächsten Tagen werde ich wieder meine Schatzkiste für euch füllen. Vielleicht darf ja das eine und andere Puppenkind oben auf einer Schultüte sitzen?

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